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Das Wetter

Das Klima in Schwedisch-Lappland ist eines der bestgehütetsten Geheimnisse Skandinaviens. Die meisten Menschen denken, dass es das ganze Jahr über kalt, dunkel und mit Schnee bedeckt ist. Dabei hat Nordschweden eigentlich ein sehr gemäßigtes Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten.

Die Tageslichtstunden unterscheiden sich immens zwischen Sommer und Winter. Die nördliche Lage bedeutet, dass die Sonne in den Sommermonaten die ganze Nacht durch scheint. Von Mitte Mai bis Mitte August bleibt die Sonne durchgehend oberhalb des Horizonts.

Die Sommer sind meist warm und die durchschnittlichen Temperaturen sind höher als in vielen europäischen Ländern. Die Temperaturen liegen im Sommer in der Regel zwischen +15°C und +25°C, obwohl auch +30°C im Julimonat keine Seltenheit sind. Es gibt 10-12 Wochen mit 24 Stunden Tageslicht im Sommer.

Von Mitte Mai bis Mitte August ist die Sonne rund um die Uhr zu sehen, jeden Tag. Die Niederschlagsmengen liegen weit unter dem europäischen Durchschnitt. Nordschweden ist eine der trockensten Regionen Europas. Nur Spanien und Teile Russlands haben weniger Regen.

Der Winter ist frostig und trocken und dauert von Dezember bis März. Der erste Schnee kann in Lappland bereits im Herbst fallen und mitten im Winter können die Temperaturen regelmäßig bis auf -35°C sinken, durchschnittlich sind es jedoch rund -15°C.

Mitten im Winter ist es mit nur wenigen Stunden Tageslicht recht dunkel. Ab Februar sind die Tage dann wieder voller Licht, und die Sonne wirkt besonders intensiv gegen den hellen, reflektierenden Schnee.

Die dunkelste Zeit ist Ende Dezember, wenn Jokkmokk nur ca. 4 Stunden Tageslicht zählt. Der helle, weiße Schnee reflektiert das einfallende Tageslicht jedoch sehr effektiv. Die Schneedecke ist Mitte März, kurz vor Frühlingsbeginn, mit 60-90cm am stärksten und die Region hat mehr Tageslicht als Mitteleuropa.